* Mein Spielejahr 2009 *

•4. Januar 2010 • 1 Kommentar

2009 ist vorbei. Zeit für mein Resumée zum Thema „PC-Spiele 2009″. Das soll jetzt keine Auflistung aller Spiele sein, mit denen ich im letzten Jahr in Kontakt gekommen bin, sondern ich möchte ein paar Highlights vorstellen, die mich überrascht haben und die ich zum Teil auch wiederentdeckt habe. Wenn ich’s mir recht überlege, dann werden kaum Spiele dabei sein, die tatsächlich 2009 erschienen sind :)

Los geht’s:

Zwei Spiele habe ich im letzten Jahr wiederentdeckt und sie konnten die guten alten Zeiten noch einmal aufleben lassen.

Zum einen ist es Psychonauts, eine abgedrehte Jump’n'Run-Adventure-Mischung von Tim Schafer, der auch hochkarätige Klassiker wie „Day of the Tentacle“ oder „Grim Fandango“ erschaffen hat.

(Man beachte die Schuhe!)

Außerdem habe ich nochmal die Desperados-CD in meinem Laufwerk rotieren lassen und bin erneut eingetaucht in die ironische und atmosphärische Welt des Wilden Westens. Ein tolles Spiel mit viel Taktik (und Wutanfällen :) )

Ein absolutes Highlight stellte für mich das Tower-Defense-Spiel Plants vs. Zombies dar, was bereits einmal in einem Blogartikel erwähnt wurde und wovon sich jeder selbst ein Bild machen sollte.

Ein Spiel, das ich erst 2009 entdeckt habe, ist Portal, das meisterhaft mit der Half Life²-Engine umgeht und ein echter Geheimtipp ist. Es lässt sich auch hervorragend „nebenbei“ spielen.

Bevor ich zu den Podestplätzen komme, soll noch Unreal Tournament III genannt werden. Ja, es hat auch schon wieder einige Zeit „auf dem Buckel“, aber als begeisterter UT2004-Veterane musste ich das Projekt „UT3″ doch irgendwann einmal angreifen und mir mein eigenes Bild von dem neuen Titel der Kultreihe machen. Ich muss sagen, nach der Demo, die ich damals gespielt habe und die mir überhaupt nicht zusagte, war ich von der Vollversion positiv überrascht, auch wenn es mich nicht vollkommen fesseln konnte. Es ist und bleibt ein netter (SciFi-Online-)Shooter, mehr aber in meinen Augen nicht.

Platz 3 und die  Bronze-Medaille geht an: Anno 1701

Was soll man schon sagen: Super Aufbau-Strategie-Spiel in gewohnter, süchtigmachender Anno-Manier.

Platz 2 und die Silber-Medaille geht an: Gothic 3

Einen großen Vorteil hat es, wenn man Spiele erst einige Zeit nach Veröffentlichung spielt: Es gibt Patches, was bei Gothic 3 für ein flüssiges, bugfreies Spiel unumgänglich  ist. Aber mit dem aktuellen Community-Patch (knapp 900 MB!) ist Gothic 3 ein reizendes Rollenspiel mit toller Story – trotzdem kommt es nicht ganz an seinen Vorgänger heran.

Platz 1 und die Gold-Medaille geht an: RISEN

Mit Risen – mein persönliches Spiel des Jahres – habe ich zum Glück noch einen aktuellen Titel in meiner kleinen Auswahl. Obwohl ich Risen noch nicht durchgespielt habe, hat es mich jetzt schon (rund 20 h Spielzeit) überzeugt: super abwechslungsreiche Quests, schöne Grafik, gute Story und ein perfektes Gameplay (vor allem das Kampfsystem) machen Risen zu meinem Toptitel und zu einem würdigen – wenn auch inoffiziellen – Nachfolger von Gothic 2!

m0lch

Über gestern, heute und morgen. 2009 adé!

•31. Dezember 2009 • 2 Kommentare

Wieder ist ein Jahr vorbei – in Windeseile sind wir durch 365 Tage gehetzt, hatten kaum Zeit zum Verschnaufen und waren oft froh, wenn so mancher stressiger oder trister Tag vorbei war!

Und trotzdem kommt man meist in den Weihnachtstagen ins Grübeln, ob es nicht doch ein schönes und erfolgreiches Jahr war – trotz einiger Rückschläge und Tiefpunkte.

Wer unseren Blog in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, der wird wissen, dass wir doch immer wieder mit Wehmut an die guten alten Zeiten unserer Jugend zurückblicken und mit jeder Minute, jedem Tag und jedem Jahr entfernen wir uns mehr von dieser Zeit, in der es – in der Rückschau betrachtet und im Vergleich zu heute – keine Sorgen und Nöte gab, in der Freizeit und Freunde das Leben bestimmten und in den das Älterwerden noch ein Geheimnis in sich barg, was sich nun als Irrtum erwiesen hat.

Was ich damit eigentlich sagen will: Auch wenn an manchen Tagen das Vergangene regelrecht paradisisch erscheinen mag, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen und deshalb gilt es, jeden Tag auf’s Neue zu genießen und die schönen Seiten des Lebens auszureizen. Denn das ist das Einzige, was wir wirklich besitzen – das Hier und Jetzt -, was mich an einen vor einigen Tagen gelesenen Spruch des römischen „Philosophenkaisers“ und einen der letzten Vertreter der stoischen Philosophie, Marc Aurel (121-180 n. Chr.) erinnert:

Wer sehr lange lebt, verliert doch nur dasselbe wie jemand, der jung stirbt. Denn nur das Jetzt ist es, dessen man beraubt werden kann, weil man nur dieses besitzt.

In diesem Sinne nutzt die Zeit und das neue Jahr 2010! Rutscht gut ins neue Jahrzehnt und habt einen guten Start!

Und auch wenn folgendes Video nicht unbedingt der Gemütslage des Artikels entspricht, so möchte ich es doch hier posten, da es zeigt, um was man sich wirklich Sorgen machen müsste – fernab unseres alltäglichen Trotts.

m0lch

Intermezzo

•27. Dezember 2009 • 1 Kommentar

Hey Ho!

Seit langem mal wieder ein Artikel vom zweiten Blog-Betreiber.

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, die freie Zeit rast mit annähernd Schallgeschwindigkeit ihrem abrupten Ende entgegen und der Kilometerzähler steigt unaufhaltsam an.

Alle Zeichen beiseite gelassen, möchte ich als kleines Bonmot eure Zeit mit diesem Lied füllen. Es stammt von der mit dem astronomischen Namen des Polarsterns versehenen Band „Polaris“, auf die ich durch „Pete & Pete“ gestoßen bin. „Waiting for October“ lautet der Titel, der nicht ganz unserer Tage angemessen erscheint, der jedoch die Wehmut und Melancholie der relevanten Jahreszeit erahnen lässt.:

Ultimative Kenner der Nickelodeon-Serien könnten Polaris durch ihr Singalong-Lied „Hey Sandy“ kennen, das sie im Vorspann zu „Pete & Pete“ in einem Vorgarten zum besten gibt. Unerfahrenere wissen nun durch den Besuch unseres Blogs bescheid.

Kleine Fußnote am Rande: welch Perlen der TV-Serienkunst gehen den jetzigen Heranwachsenden durch die Lappen! Kein heutiger Kanal kann nur annähernd mit der hohen Qualität der Sendungen, die vor scheinbar unendlich langer Zeit auf „Nickelodeon“ über die Mattscheibe flimmerten, mithalten, geschweige denn diese überbieten. Welch herrliche Zeit war das, als man noch im Fernsehen die jetzt nur noch über mühevolles und natürlich vollkommen legales Herunterladen aus dem Internet zu erreichenden Serien sehen konnte! So schlage ich den Bogen zurück zu meinem Aufhängepunkt, „Waiting for October“, was das Warten auf den goldenen Herbst mit der Hoffnung auf die Rückbesinnung auf alte TV-Tugenden in Liaison begibt.

Restez en ligne.

zolch

Video-Blog #18

•13. Dezember 2009 • 1 Kommentar

Manchmal macht man „große“ Entdeckungen an solchen Orten und zu solchen Zeiten, an und zu denen man gerade mit nichts mehr rechnet …

… ganz genau: im McDonalds, abends gegen 23 Uhr, nach einer vergnügten Runde Schlittschufahren im Kreise einiger Freunde. Ich möchte nicht weiter um den „heißen Brei“ herumreden, sondern meine Entdeckung präsentieren. Es ist eine Band, genauer die Band „Mumford and Sons“ mit ihrem schönen – wie ich finde leicht melancholischen – Song „Little lion man“!

Und hier ist das Video dazu:

m0lch

P.S.: Irgendwie erinnert mich das an „la Boum“…

Filmtipp!

•29. November 2009 • Kommentar schreiben

Ok, Leute, aufgepasst! Es kommt wieder mal ein Filmtipp von mir:

96 Hours (dt. Titel) bzw. Taken (engl. Titel)

Es handelt sich um einen wirklich genialen, sauspannenden und echt brutalen Vergeltungsthriller. Die Hauptrolle spielt Liam Neeson, der in dem Film abgeht wie ein Berserker! Da ich nicht vorausgreifen möchte, soll die Story hier nur ganz kurz anskizziert werden: Die Tochter eines ehemaligen Topagenten im Ruhestand (Liam Neeson) wird im Urlaub in Paris entführt und ihr Vater versucht, sie wiederzufinden :) Klingt jetzt nicht sehr innovativ, aber was der Regisseur daraus gemacht hat, ist ein rund 90-minütiges Actionfeuerwerk der Superlative, ohne dass der Film allzu übertrieben und unrealistisch wirkt.

Fazit:

Wer auf Actionfilme à la Bond, Crank, Lucky Number Slevin oder ähnliches steht, wird an diesem Film nicht vorbeikommen!

molch

Video-Blog #17

•25. November 2009 • 2 Kommentare

Es ist im Kasten!

Das wohl beste Tony Hawk´s Underground 2 Video ist nun auf Youtube.

Stunden kostete es mich. Immer und immer wieder musste ich die Passagen probieren, bis die Trickfolge meinen hohen Ansprüchen genügte. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen! Darkslides, Fingerflips, 360 Hardflips, Double Front Foot Impossibles,…dieses Video besitzt alles! Zusammengepackt in 90 Sekunden demonstriert es die hohe Kunst des Skateboardens am PC.  Unterlegt mit einem Ohrwurm schlechthin wird es eure Sinne verwöhnen:

Nun fühle ich mich leer. Ich habe quasi alles erreicht, die besten Stellen gefunden und mit waghalsigen Kombos gekrönt. Und nun?? Soweit ich das sehe, ist kein neues „Tony Hawk´s“ für den PC in Sicht. Lediglich für die XBOX gibt es neue Ableger. Was soll man dazu sagen? – Traurig, einfach traurig.

Bleibt tapfer.

zolch

Jeder hat etwas, das ihn antreibt!

•24. November 2009 • 1 Kommentar

Bestimmt kennt jeder einen der Werbespots der Volksbanken-Raiffeisenbanken, in denen das wunderschöne Lied „Hungriges Herz“ von Mia (hier als Cover von Scala) im Hintergrund zu hören ist.

Ich muss zugeben, vor allem deswegen, also wegen des Liedes, gefallen mir die Werbespots. Aber viel mehr noch spricht mich der Inhalt an. Das Motto „Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“ kann sicherlich jeder bejahen, was immer es auch ist, was uns antreibt. Aber allein ein Ziel, auf das es sich lohnt, hinzuarbeiten, macht das Leben doch lebenswert. Wenn man weiß, warum man etwas tut, auch wenn es Zeiten gibt, in denen das Ziel unerreichbar oder sinnlos scheint.

Jetzt sollte ich mal zum Punkt kommen. Auf der Internetseite www.was-uns-antreibt.de gibt es jetzt auch einen Dokumentarfilm, in dem die Personen, die in den Videos kurz zu sehen sind, nochmal zu Wort kommen. Für mich ist das ein toller Film, den es – nebenbei gesagt – auch kostenlos zum Download gibt.

Wer Lust bekommen hat, klickt sich einfach rein, wer noch zweifelt, für den habe ich noch einen Spot:

m0lch

Video-Blog #16

•15. November 2009 • Kommentar schreiben

Endlich finde ich mal wieder ein bisschen Zeit einen (zumindest kleinen) Artikel während dieser Novembertage, die ja nicht allzu viel Abwechslung und Farbenfrohheit bieten und auch weiterhin versprechen, zu schreiben.

Diesmal geht´s um lichtemittierende T-Shirts. Auf dieses Video stieß ich, als ich, um meine eingerosteten Französisch-Kenntnisse wieder ein bisschen zu ölen, in wikipedia.fr einen Artikel über „vidéo lunettes“ gelesen habe und im Anschluss auf youtube Videos dazu suchte.

Laut der Sprecherin sollen die in den T-Shirts verwobenen LED´s die Zartheit der Textilien nicht beeinträchtigen, was ich sehr erstaunlich finde.

Bin schon sehr gespannt, ob irgendwann einmal tatsächlich „lumalive“-t-shirts auf den Markt kommen, das Video stammt ja immerhin aus dem etwas angegrauten Jahre 2006 und bis jetzt drang noch nichts von derartigen Kleidungsstücken an meine Ohren.

Bleibt stabil.

zolch

Zwischen Vergötterung und Verblödung: der CUBE!

•20. Oktober 2009 • 1 Kommentar

Ich bin süchtig nach ihm! Knapp 30 Jahre nach dem ersten Zauberwürfel-Hype ist er wieder total angesagt: der viereckige, bunte, meist chaotisch aussehende Rubik’s Cube.

Fasziniert von einigen Videos, die ich im Internet gesehen habe, versuchte auch ich mein Geschick! Jeder, der schon einmal den Würfel in Händen gehalten hat, wird jetzt wohl schmunzeln müssen. Denn ohne System, einfach so darauf losdrehen, wird er jeden eher früh als spät in den Wahnsinn treiben!

Aber Youtube sei Dank gibt es ja einige Lösungsvideos im Internet, natürlich auch Unmengen an Internetseiten, PDFs, usw., die jedem Laien den Würfel erklären können. Doch auch mit Lösung hab ich so meine Probleme gehabt.

Für alle Insider: Ich habe natürlich mit der „Beginner“-Methode begonnen, die ich nun fast auswendig beherrsche. Nur die dritte Ebene  bereitet mir noch ab und zu Probleme.

Wer jetzt noch keine Lust auf den Zauberwürfel bekommen hat, soll sich folgendes Video anschauen und staunen. Budi hats nämlich echt drauf!

m0lch

Video-Blog #15

•15. Oktober 2009 • Kommentar schreiben

Aloà!

Kurz vor Semesterauftakt habe ich schnell noch vor euch ein weiteres Schmankerl zu präsentieren. Nach dem fulminanten Ende von „Wunderbare Jahre“ letzten Montag widme ich mich nun „Hey Arnold!“, eine weitere Serie der 90er Jahre. „The Haunted Train“ war die letzte Episode die ich heute  Abend gesehen habe und da musste ich einfach etwas mitschneiden. Ich taufe es „The Haunted Train Blues“. Einfach genial! Hörts euch selber an:

Für alle die nicht so mit der Serie vertraut sind, der Typ auf dem Bild heißt schlicht „Brainy“…

Ach ja, der Text den Jarold singt:

„They say he lost his mind;
Went crazy on that day;
Ran his train right off the tracks
And drove it straight to – Hey!
Where’s the engineer?
Been waitin’ all night long;
Better show up soon
Or I’m have to say so long!
Whoo-whoo!
Been waitin’ on the haunted train…“

Arnold begleitet das Ganze wie ich finde sehr künstlerisch begabt auf der Mundharmonika.

zolch